* Bitte überprüfen Sie Ihre Eingaben auf der Ergebnisseite. Je nach Reisezeitraum könnten bestimmte Optionen nicht mehr verfügbar sein.

Tour de Prignitz

Das größte Radelevent der Prignitz findet jährlich im Frühsommer statt und wird organisiert von der Märkischen Allgemeinen Zeitung und Antenne Brandenburg. An den 6 Tagen der Städtewettfahrt wetteifern die beteiligten Städte um die höchste Punktzahl, in die sowohl die Anzahl der startenden Radler als die Ergebnisse bunter Wettkämpfe oder die Qualität des Empfangs für die Radler am Tagesziel einfließt. Jede Etappe geht über etwa 50 km mit Kulturstopps und kleinen Pausen. Am Dienstagmorgen haben sich in Wittstock fast 800 Radler versammelt und unterstützten die Stadt Wittstock mit der zweiten Etappe der Tour de Prignitz. Dabei dauerte es bis ganz zum Schluss der Anmeldung, bis die nötige Zahl von 728 Radlern übertroffen wurde. Großer Jubel, als kurz vor 10 Uhr klar war: Wittstock hat es geschafft. Unter den 792 Startern befanden sich nicht nur der Bürgermeister aus Rheinsberg Jan-Pieter Rau, sondern auch einige Mitarbeiter aus dem Maritim Hafenhotel Rheinsberg und Kooperationspartner, wie die Pressesprecherin der Musikakademie Rheinsberg, Eizauberei, Hotel Gutenmorgen, RhinBau, Geschäftsführer WInTo GmbH Jürgen Paul, Grundschule Rheinsberg etc. und einen besonderen Dank gilt der Firma Rhinpaddel, die sowohl die Räder gesponsert hat wie auch den Shuttleservice umsetzte.

Radsport in Brandenburg

Die Sonne strahlte den Radlern, als sie die Stadt Wittstock in Richtung Papenbruch verließen. Doch bereits da kam der Wind von vorne. Schon zur Pause kam das Feld später an als erwartet, weil den Radsportlern ausgerechnet auf ansteigendem Gelände hinter Wittstock eine steife Brise entgegenblies. Spätestens nach der steilen Autobahnbrücke über die A 24 war das Feld bereits weit auseinandergerissen, so dass bereits hinter Papenbruch ein erster längerer Stopp zum Sammeln erforderlich war. Der Gegenwind war auch während der gesamten weiteren Etappe ein stetiger Begleiter, und frei nach Murphys Gesetz wechselte er immer die Richtung, wenn die Radler es auch taten. Ein erster Kulturstopp wurde in Herzsprung eingelegt. Mit einer sehr herzlichen Begrüßung, abwechslungsreiches Programm und vielen bunten Eindrücken überraschten die Einwohner. Auch der zweite, leider zu kurze Zwischenstopp in Tornow blieb in sehr schöner Erinnerung. Man konnte in der Kürze der Zeit schon einen guten Eindruck von der wunderschönen Anlage bekommen. Im Besitz der Familie von Dahlwitz befindet sie sich seit 1860. Zwei Jahre später wurde der schöne Park angelegt, durch den dem Radlerfeld eine romantische Führung angeboten wurde. In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass man hier auch Galloways, Schweine, Wollschafe, Ziegen und Pferde anschauen kann. Es gibt auch einen Hofladen und Reiten steht hier auch Hoch im Kurs. Trotz einer halben Stunde Verspätung sind die Radler gebührend und begeistert in Kyritz empfangen worden. Die Zuschauer standen Spalier und empfingen die Radler mit Applaus, später gab es noch eine Tanzeinlage auf dem Marktplatz. Wir blicken auf eine sehr lustige, erfolgreiche und emotionsreiche Tour de Prignitz 2015 und freuen uns auf weitere Veranstaltungen im Land Brandenburg.